Plotterfolien für Textilien- Welche Unterschiede gibt es eigentlich?

Jeder der mit dem plotten anfängt, wird je nach Projekt auf verschiedene Plotterfolien stoßen. Dann stellt man sich erst einmal die Frage - welche Folie nutze ich den für welchen Anlass? Und worauf muss ich achten?

Will ich Stoffe (z.B. T-Shirts, Leinenbeutel, Stoffserviette etc.) beplotten, kann ich mich für zwei gängige Folienarten entscheiden:


1. Flexfolie 2. Flockfolie


Flexfolie besteht aus einer Trägerfolie, einer Farbpigmentschicht und einer hitzeempfindlichen Klebeschicht.


Flockfolie hat eine samtige Oberfläche und wird häufig für das Beplotten von Sportbekleidung verwendet.


Verarbeitung von Flexfolie / Flockfolie:


Beide Folien sind Wärmeübertragungsfolien, das heißt, dass Sie mit einem Bügeleisen oder einer (Heiß)Transferpresse unter Druck auf das jeweilige Produkt aufgetragen wird.

Anschließend wird die Trägerfolie entfernt und das Motiv ist fest mit dem Untergrund verbunden.


Hierbei ist es wichtig die Herstellerangaben zur Temperatur, Anpressdruck und Anpressdauer zu beachten.


Wie lege ich Flexfolie auf die Schneidematte?


Bei beiden Folien ist es wichtig, dass das Motiv spiegelverkehrt angelegt wird.

Die glänzende Seite der Folie wird nach unten auf die Matte gelegt und dann geschnitten.




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